New Found Land

New Found Land
NEW FOUND LAND – schwedischer Indie im Exil
Mit der einen Hand in der Keksdose Berlin, mit der anderen in Göteborg, pickt sich die schwedische Musikerin Anna Roxenholt die Sahnestücke heraus, indem sie Musiker und Einflüsse ihren Vorraussetzungen sorgfältig anpasst.
Anna kam 2007 das erste mal nach Berlin und verliebte sich. Zwei Jahre später verlegte sie ihren festen Wohnsitz an die Spree. Seit dem Debüt „We All Die“ (2009) ist New Found Land von einem flüsternden Duo zu einem ungewöhnlich vielseitigen Live-Act herangewachsen. Eindringliche Synthesizer, heulende Saxophone, eine verspielte Tuba, verzerrte Gitarren, mehrstimmige Chöre und dazu: Anna Roxenholts Stimme. Lass dich vom Text berühren oder verliere dich in den fesselnden Klängen.
Das neue Album “THE BELL” erscheint am 18. Februar 2011
„The Bell“ ist wie ein freudvoller Todestanz: Resignation trifft auf Stärke – die Fähigkeit Schönheit und Humor in der Tragödie zu entdecken. Mit ihrem Tagebuch im Handgepäck pendelt Anna Roxenholt zwischen Berlin, Schweden und dem Rest der Welt. Tagträumerisch, realistisch und positiv, strebt „The Bell“ ins Helle und Hoffnungsvolle. Die Texte sind freimütig und die Musik ist irgendwie anders, ohne dabei gleich prätentiös zu wirken. Es ist ganz offensichtlich, dass die Einflüsse der Band in mehreren Richtungen zu verorten sind.
Man hört noch immer die akustische Gitarre, die früher als ganzes Orchester fungierte. Nun jedoch ist sie verwoben zwischen Heulen und Herzklopfen. Gelegentlich verschwindet sie sogar vollkommen um neuen Klängen Raum zu machen. Wo „We All Die“ noch eher vorsichtig und zurückhaltend war, ist der Nachfolger das genaue Gegenteil. Das Intime und Persönliche ist immer noch präsent, doch nun gleicht es eher einem Erdbeben, als einem Flüstern.

