Gastspielreisen Rodenberg

Butcher The BarBUTCHER THE BAR

Butcher The Bar

Butcher The Bar

Gerade hat Joel Nicholson den Umzugwagen gepackt, seine Gitarre und die Kiste mit den Instrumenten. Gut, dass sich seine Musik so einfach transportieren lässt, zwischen den Orten und zu den Menschen. Als „me and my bedroom“, hat der 22-jährige Brite einmal die Besetzung seiner intimen Band bezeichnet. In Manchester füllen die Lieder von „Butcher the Bar“ nun ein kleines Haus. Bald werden es nicht mehr die einzigen Wände sein, in denen sie wohnen. „Make this house a home“ eben, so heißt es ganz passend auf seinem Debütalbum „Sleep at your own
speed“. Und klingt ein wenig nach Elliot Smith, die Überzeugungskraft der Akkorde, die Unmittelbarkeit der leisen Worte. Singer/Songwriter hätte man einen wie Joel Nicholson einmal genannt, als es um dieses Wort noch nicht geschehen war. In der Zwischenzeit war Leise schon einmal das neue Laut – im Falle von Joel Nicholson ist es das alte Leise geblieben. Man darf ruhig Authentizität dazu sagen. Aber die Zeiten, in denen man törichte Dinge tat, über die man nachher
kleine große Songs schreiben konnte, seien nun vorbei. Sagt Joel Nicholson.

Melancholie, Entschleunigung und Reduktion sind die musikalischen Themen des Joel Nicholson. Folk und Postfolk, alte und neue Helden (Nick Drake, Paul Simon aber auch Sufjan Stevens), Suchen, Finden und Loslassen.


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