Bobo In White Wood...

BOBO IN WHITE WOODEN HOUSES
Bobo In White Wooden Houses sind zurück! Im Frühjahr 2010 erscheint ihr neues Album!
Kurze Rückblende. Nicht lange Zeit nach der Wende sorgte eine Ostberliner Indieband für Furore. Ihr selbst produziertes Album wurde von Polydor/ProgressiveMusic unter der Schirmherrschaft von Tim Renner sogleich übernommen und landesweit promotet. Mit ihrem Hit „Hole in Heaven“ war die Band Bobo in White Wooden Houses in aller Munde. Das Radio weckte die Berliner jeden Morgen mit „Wide Awake“ Alles überschlug sich. Auftritte im Vorprogramm von Billy Bragg, John Cale, ein Hauch der weiten Welt. Bald füllten sie selbst große Hallen. Aber dann musste die Band den Verlust ihres Gitarristen betrauern und alles wurde anders.
Das nächste Album wurde von Moses Schneider(Beatsteaks) &Ben Lauber produziert, man reiste nach England, Mitstreiter von Prodigy saßen am Mischpult- mit „Cosmic ceiling“ brach für Bobo eine neue Zeit an. Weg vom Folkpop, hin zu Electrobeat und Ambient. Alles sollte neu sein. Nachdem sie dann 1996, mit dem London Session Orchestra unter der Leitung von Wil Malone, ihr bis dahin reifstes Album veröffentlicht hatte, wurde es plötzlich ruhig um sie.
Irgendwann hat sie die Fensterläden ihrer weißen Holzhäuser nach innen geklappt und lange Zeit tauchte ihr Name und ihre Stimme nur noch bei so verschiedenen Produktionen wie Rammstein, deren „Engel“ sie war, oder als Sängerin verschiedener Dancehits von Blank&Jones auf.
Dann, 2007, kamen plötzlich gleich zwei neue Alben zur selben Zeit heraus. Ein selbst produziertes Singer/Songwriteralbum und eines mit Liedern der deutschen Romantik, für das sie im Jahr darauf sogar den deutschen Weltmusikpreis bekommen hat.
Und hat sie nun ihren White Wooden Houses einen neuen, strahlenden Anstrich verpasst!
Eigentlich wollte sie im letzten Herbst nur ein paar Konzerte spielen. Dafür hat sie sich wieder mit ihrem Bassisten Lexa, der schon in den Anfangtagen der Band zu ihrer Linken stand, zusammengetan, der ihr den Gitarristen und -inzwischen Produzenten des Albums – Jan Stolterfoht ins Haus brachte. Ein Schlagzeuger wurde gesucht und gefunden, und vorwärts ging es in die Clubs , die auf Anhieb und ohne viel Werbung wieder gut gefüllt waren. Nun ging es straight back to the roots und gleichzeitig auf zu neuen Ufern!
Im Frühling 2010 werden wir ihr neues Album hören! Live eingespielt, in einem alten Kinosaal auf der Ostseeinsel Rügen. In zahlreichen Sessions, haben die vier ihren Stil gefunden. Man könnte ihn mit „psycheldelischer Indiepop meets SingerSongwritertum“ beschreiben, oder vielleicht einfach nur: : Lieder, die klingen,wie in Bewegung versetzte Bilder.
Da sind die Stolterfohtschen Gitarren, die in ihrem Vibe manchmal an Pink Floyd erinnern und Bobos Stimme auf Wolken schweben lassen, Lexas treibender Bass und Christian Kohlers entspanntes Ambient-Schlagzeug. Da feiert sich das Fernweh, das Melancholische, aber irgendwas drängt immer vorwärts. Und obwohl sie immer das Unkonventionelle, Außenseiterische suchen, machen es die boboesken Melodien immer wieder gleich zu Pop. Ganz so, wie man es von ihren früheren Alben kennt.
Lieder wie „Courage“, das das Wagnis, immer wieder neu zu beginnen, zelebriert, „So Called Pride“, eine vom Klavier getragene Ballade, die mit verletztem Stolz ringt, das schwerelose „Bottom of the Ocean“ , das eine moderne Version der kleinen Seejungfrau erzählt, oder der Titelsong des Albums, „Transparent“, das eine Hymne auf die Blindheit in der Liebe ist, werden das Herz eines jeden White Wooden Houses Fans höher schlagen lassen. Und sicher nicht nur die.

